Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Süd-

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Inhalt: Schiffsfunk


Brille auf AktenBaggerGrüne FahrwassertonnePrüfung


Jedes Güter- und Fahrgastschiff muss nach den Verkehrsvorschriften der Binnenschifffahrtsstraßenordnung
§ 4.05 Nr. 2 BinSchStrO bzw. § 4.04 Nr. 3 i. V. m. § 10.02 Donauschifffahrtspolizeiverordnung mit zwei betriebsicheren Sprechfunkanlagen ausgestattet sein. Während der Fahrt müssen diese Sprechfunkanlagen in den Verkehrskreisen Schiff- Schiff und Nautische Information ständig sende- und empfangsbereit sein.

Diese Anlagen müssen technisch der regionalen Vereinbarung über den Binnenschifffahrtsfunk (BGBl. 2000 II S. 1213) sowie der Richtlinie 1999/5/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 9. März 1999 über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen und die gegenseitige Anerkennung ihrer Konformität (ABl. EG Nr. L 91 S. 10) entsprechen.

Der Betrieb wiederum richtet sich ebenfalls nach den Vorschriften der regionalen Vereinbarung über den Binnenschifffahrtsfunk, die im Handbuch Binnenschifffahrtsfunk erläutert sind, sowie nach den Vorschriften der BinSchStrO und der Binnenschifffahrt-Sprechfunkverordnung vom 18. Dezember 2002 (BGBl. I S. 4569) in der jeweils geltenden Fassung.

Um die Sprechfunkanlagen bedienen zu dürfen, bedarf es einer Erlaubnis, die im Regelfall durch ein UKW-Sprechfunkzeugnis nachgewiesen wird. Dieses kann im Rahmen einer Prüfung erworben werden. Informationen über die Voraussetzungen für den Erwerb sowie ein Merkblatt mit Informationen dazu hält die zuständige Fachstelle der FVT beim Wasser- und Schifffahrtsamt Koblenz bereit.

Das Vorliegen eines UKW-Sprechfunkzeugnisses wird ebenfalls für den Erwerb eines Patents für die Binnenschifffahrt vorausgesetzt.