Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Süd-

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Inhalt: Kabotage-,Drittlands- und Transitverkehrsgenehmigungen


Brille auf AktenBaggerGrüne FahrwassertonnePrüfung


Genehmigungsverfahren

Ausländische Binnenschiffe können auf bundesdeutschen Wasserstraßen im innerdeutschen Verkehr sowie im Drittland- und Transitverkehr eingesetzt werden. Nachstehend werden die Begriffe wie folgt definiert:

Kabotage: Beförderung von Personen und/oder Gütern zwischen Lade- und Löschplätzen an deutschen Binnenwasserstraßen.

Drittlandverkehr: Grenzüberschreitende Beförderung von Personen und/oder Gütern zwischen einem Lade-/Löschplatz in einem Drittland oder umgekehrt durch ein Schiff, das weder die deutsche Flagge noch die Flagge des Drittlandes führt.

Transitverkehr: Beförderung von Personen und/oder Gütern durch das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland, ohne dass Personen zu- oder aussteigen beziehungsweise Güter geladen oder gelöscht haben.

Ausländische Binnenschiffe, mit Ausnahme von Schiffen mit der Flagge der EU-Staaten und der Schweiz, welche solche Verkehre durchführen wollen, bedürfen einer Genehmigung gem. § 2 Abs. 1 des BinSchAufgG der zuständigen Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Außenstelle Süd. Hierzu mailt die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Außenstelle Süd nach einer Verteilerliste deutsche Speditionen an und ermittelt, ob entsprechender deutscher Schiffsraum zur Verfügung steht. Die Antwortfrist an die Speditionen für Drittlandverkehrsanträge beträgt 24 Stunden, für Kabotage- und Transitverkehrsanträge 6 Stunden. Sollte entsprechender deutscher Schiffsraum zur Verfügung stehen, wird eine Genehmigung zur Durchführung dieser Verkehre nicht erteilt. Steht kein deutscher Schiffsraum zu Verfügung, bekommt die anfragende Spedition eine Genehmigung zur Durchführung der beantragten Verkehre.