Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt -Außenstelle Süd-

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Schwertransporte


Brille auf AktenBaggerGrüne FahrwassertonnePrüfung




Zur Durchführung von Schwerguttransporten eignet sich vorzugsweise das Binnenschiff, da es besonders schwere und sperrige Ladung aufnehmen kann. Ziel des Gesetzgebers war es daher, den Transport solcher Güter auf die Bundeswasserstraße zu verlegen. Dies macht jedoch nur Sinn, wenn bestimmte Transportfristen eingehalten werden können und die Gesamtkosten gegenüber dem Transport auf der Straße oder der Bahn sich in Grenzen halten. Hierzu gibt es eine gesetzliche Regelung in der StV0 (Straßenverkehrs-Ordnung). Dort regelt der Abschnitt V Nr. 5 c Unterpunkt aa) der VV zu § 29 Abs. 3 StVO die Voraussetzungen. Der Spediteur benötigt bei Transporten, die über 250 km hinaus gehen und deren Gesamtbreite von 4,20 m, Gesamthöhe von 4.80 m und deren Gewicht von 72 t überschritten wird, eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt - Außenstelle Süd , durch deren Gebiet der Transport geht. In der Bescheinigung wird festgelegt, ob der Transport auf der Wasserstraße möglich ist oder nicht. Falls der Transport auf der Wasserstraße nicht möglich ist, benötigt der Spediteur diese "Negativbescheinigung" zur Vorlage bei der Straßenverkehrsbehörde. In Ausnahmefällen kann die Straßenverkehrsbehörde eine Bescheinigung verlangen, wenn die Wegstrecke geringer als 250 km ist. Die Vorlage einer Bescheinigung ist nicht erforderlich, wenn der Transport auf dem Wasserweg offensichtlich nicht in Betracht kommt.